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Credit Suisse stimmt Vergleich mit FHFA zu

Credit Suisse wird als nächstes Bankinstitut von der Federal Housing Agency (FHFA) zu einer Millionenbuße verurteilt. Das betrifft auch das Ergebnis des letzten Quartals 2013, das nun nach unten korrigiert wird – ein kleiner Sieg für die Bank ist es trotzdem.

Quelle:flickr.com/ Credit Suisse CC BY-SA 2.0 DE

Brady W. Dougan CEO der Credit Suisse. Quelle:flickr.com/ Credit Suisse CC BY-SA 2.0 DE

Die FHFA und die Großbank einigten sich auf eine Summe von insgesamt 885 Millionen Dollar. Mit der Zahlung dieser Vergleichssumme an die US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac endet der Rechtsstreit um den Verkauf von Hypothekenkrediten zwischen 2005 und 2007. Credit Suisse soll beim Verkauf von rund 16,6 Milliarden Dollar verbriefter Immobilienkrediten, sogenannter Residential Mortgage-backed Securities (RMBS), an die beiden Institute falsche Angaben zur Qualität der enthaltenen Papiere gemacht haben.

Als im Verlauf der Krise in 2007 aufgrund steigender Zinsen und sinkender Nachfrage an Immobilien in den USA immer mehr Hausbesitzer Kredite nicht mehr bedienen konnten, verloren die Papiere massiv an Wert. Fannie Mae und Freddie Mac konnte in der Folge nur mit staatlicher Unterstützung vor der Insolvenz bewahrt werden. Im beigelegten Prozess war dem schweizer Institut vorgeworfen worden, das in den Papieren enthaltene Risiko nicht offengelegt zu haben.

Die Credit Suisse korrigiert ihr Ergebnis nach unten

Aus den positiven Zahlen für 2013 mit einem Reingewinn im vierten Quartal von 267 Millionen Franken, wird ein Reinverlust von 8 Millionen Franken. Das belastet natürlich auch das Gesamtergebnis des vergangenen Jahres. Die Credit Suisse gab die nötige Anpassung ihrer Zahlen vom 6. Februar 2014 bekannt und muss laut Communiqué den Reingewinn für das Gesamtjahr auf 2,79 Milliarden Franken kürzen.

Dennoch ist es für das schweizer Institut glimpflich ausgegangen. Die FHFA hatte 2011 gegen insgesamt 18 Finanzkonzerne Klage eingereicht. So musste die Deutsche Bank für einen Ende 2013 zustande gekommenen Vergleich 1,9 Milliarden Dollar an die US-Immobilienfinanzierer zahlen, JP Morgan zahlte als Branchenprimus rund vier Milliarden Dollar.

Quellen: n-tv / handelszeitung / unternehmen-heute

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