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Der Dollar wird gedrosselt: FED rückt weiter von expansiver Geldpolitik ab

Der Leitzins der FED bleibt weiter auf niedrigem Niveau, doch die Anleihekäufe werden zurückgefahren. Darüber hinaus soll sich die Geldpolitik künftig an neuen Indikatoren orientieren.

Quelle:flickr.com/ Tim Evanson CC BY-SA 2.0 DE

Die FED in Washington. Quelle:flickr.com/ Tim Evanson CC BY-SA 2.0 DE

Die Anleihekäufe in Milliardenhöhe sollen weiter reduziert werden, diesmal um zehn auf 55 Milliarden Dollar. Der Leitzins soll aber weiter auf dem derzeitigen historisch niedrigen Niveau verbleiben. Das sei, entgegen der Ankündigung der FED im Dezember 2012, notwendig um die Konjunktur weiter anzukurbeln. Die gesteckte Arbeitslosigkeitsmarke von 6,5 Prozent werde zwar bald erreicht, doch FED-Notenbanker rechnen erst in 2015 damit, dass die Zinsen steigen.

Zugleich gibt es für die Märkte eine neue Orientierungshilfe. Erst wenn die Inflation sich auf ihren Zielwert bewegt und es Arbeitslosigkeitsquote weiter falle, werde sich der Zins bewegen. Wegen der schwachen Konjunkturdaten im Monat Februar war es zu Spekulationen über ein Pause in der straffen Geldpolitik gekommen. Die US-Zentralbank-Chefin Janet Yellen führte diese Entwicklung aber auf den Kälteeinbruch in den USA zurück, als auf konjunkturelle Schwankungen.

Im Herbst soll, so Yellen, das Programm der Anleihekäufe auslaufen, falls sich der Aufschwung bis dahin gefestigt hat. Der Blick auf das Jahr 2014 ist etwas skeptischer als im vergangenen Jahr. Die Prognosen der FED gehen von einem Wachstum von 2,8 bis 3,0 Prozent aus und eine sinkenden Arbeitlosenquote auf einen Wert von 6,1 bis 6,3 Prozent.

Quellen: Spiegel Online / n-tv

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