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Ist der Automarkt in Europa auf dem Weg der Erholung?

Das Jahr 2013 war für die Autoindustrie in europa ein Tal der Tränen. Nun zeichnet sich ein neue Rekordjahr ab, Experten zweifeln aber daran, dass die Absatzzahlen aus den Jahren vor der Krise erreicht werden können.

Quelle:flickr.com/ NRMA Motoring and Services CC BY-SA 2.0 DE

Volkswagen steht weiter an der Spitze der Absatzzahlen in Europa. Quelle:flickr.com/ NRMA Motoring and Services CC BY-SA 2.0 DE

Nachdem die Neuzulassungen im März erneut zum siebten Mal in folge anstiegen, prognostiziert der Branchenverband ACEA den Ausgang des Automarktes aus der Krise. Insgesamt sind im vergangenen Monat die neu zugelassenen KFZ um 10,6 Prozent gestiegen, was den Absatz im ersten Quartal au 8,4 Prozent, oder rund 3,2 Millionen Fahrzeuge, hebt. “Seit Januar hat sich der Neuwagenabsatz beschleunigt”, sagte Analyst Carlos Da Silva von IHS Automotive Paris, das Vertrauen der Verbraucher und der Industrie habe sich gebessert.

Im entsprechenden Vorjahreszeitraum 2013 waren die Neuzulassungen mit 1,3 Millionen auf einem Rekordtief. Das stand im Zusammenhang mit dem Einbruch aller großen Märkte und es wird in Europa wohl noch einige Zeit dauern, bis wieder das Vorkrisennievau erreicht wird. Denn zum jetzigen Zeitpunkt kämpfen die Autobauer trotz Werksschließungen vielerort mit der Auslastung ihrer bestehenden Werke.

Renault ganz vorne an

Im Monat März konnten wenige so stark zulegen, wie Renault. Auf 30 Prozent lässt sich das Plus betiteln, rund 130.000 Autos. Ungeschlagene Nummer eins des Absatzes ist Volkswagen. Jedes vierte in der EU zugelassene KFZ ist ein VW, in der Oberklasse behauptet sich Audi vor BMW und Mercedes. Aber auch der PSA-Konzern steigerte seinen Absatz um 11 Prozent bei seinen Marken Peugeot und Citreön.

Laut der ACEA ist der Absatz in den fünf wichtigsten Märkten gesteigen. ACEA sammelt Daten aus der Autoindustrie in den 28 EU-Ländern, ohne Malta, Schweis, Norwegen und Island. In Großbritanien konnte ein Plus von 18 Prozent verzeichnet werden, in Spanien von zehn und in Deutschland 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Quellen: Die Welt / fnp / n-tv

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