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Jeder zehnte Akademiker arbeitet zu Niedriglöhnen

Obwohl Akademiker ihrer fachlichen Ausbildung nach mit hohen Qualifikationen ins Berufsleben starten, schafft es nahezu jeder zehnte nicht mehr als 9,30 Euro zu verdienen. Zwar werden sie seltener Arbeitslos, doch für welchen Preis?

In einem Bericht beruft sich die die Welt am Sonntag auf Zahlen des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Demnach waren im vergangenen Jahr etwa 8,6 Prozent aller Beschäftigten mit einem Hochschulabschluss im Niedriglohnsektor tätig, insgesamt 688.000 Menschen. Das IAQ definiert diesen Lohnbereich mit zwei Drittel des mittleren Stundenlohns, 2012 waren das 9,30 Euro pro Stunde.

In der Vergangenheit schwankte diese Zahl zwischen sieben und fast zwölf Prozent. Gestiegen ist allerdings die Zahl der arbeitslosen Akademiker. Diese Erhöhte sich laut Bundesagentur für Arbeit (BA) um 21.400 auf 191.100 Menschen, besonders aufgrund der höheren Absolventenzahlen. Die Quote der Arbeitslosen Akademiker liegt bei unter 3 Prozent, was im Vergleich zum gesamten Arbeitsmarkt sehr gering ist.

Mehr Frauen als Männer

Aus den Zahlen des IAQ geht hervor, dass fast doppelt so viele Frauen mit akademischer Ausbildung in diesen Bereich tätig sind. Sind es bei den Frauen 11,4 Prozent, sind nur 6,1 Prozent aller Männer mit Hochschulabschluss hiervon betroffen. Es scheint also immer noch die Wahl Beruf oder Kinder für Frauen eine größere Rolle zu spielen, als für Männer.

Quellen: Die Welt / Westfalenpost

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