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Kann die „Factory“ Berlin das neue Silicon Valley werden?

Der Bau der „Factory“ ist abgeschlossen und soll auf 16.000 m² über 22 Firmen und 600 Mitarbeiter beherbergen. Die ersten Mieter sind Soundcloud, 6Wunderkinder, Zendesk, Twitter und die Mozilla Stiftung. Laut Google Verwaltungsratschef Schmidt braucht die Gründerszene mehr Förderung.

Quelle:flickr.com/ OFFICIAL LEWEB PHOTOS CC BY-SA 2.0 DE

Erci Schmidt hielt die Keynote zur Eröffnung der „Factory“ Berlin. Quelle:flickr.com/ OFFICIAL LEWEB PHOTOS CC BY-SA 2.0 DE

Berlin – Das Bauprojekt „Factory“ ist endlich abgeschlossen. Noch stehen viele Räume leer, es werden Kabel verlegt, Fenster geputzt und der gewollte Rohbau-Look des Architekten Julian Breiersdorfer wird wenig einladend. Doch die Unternehmen Soundcloud, Zendesk und 6Wunderkinder sind schon eingezogen und es sollen nicht nur Start-Ups folgen. Auch internationale Größen wie der Kurznachrichten-Dienst Twitter und die Mozilla-Stiftung sind darunter.

Bei der Eröffnung des Gebäude mit 16.000 Quadratmetern Bürofläche hielt Google Verwaltungschef Eric Schmidt die Keynote und richtet seine Worte auch an die Politik. Für die Entwickler sei es an der Zeit eine globale Perspektive zu erschließen, doch müssen Bund und Länder mehr für den Ausbau des schnellen Glasfaserinternets unternehmen. Google unterstützt die Start-Up-Szene mit einer Million Euro, um den Gründern Hard- und Software sowie Beratung durch eigene Mitarbeiter.

Pläne für die „Factory“ Berlin

22 Firmen aus Hightech- und Internetwirtschaft sollen mit rund 600 Mitarbeitern die „Factory Berlin“ zu einem deutschen Silicon Valley machen. Der Hauptinitiator Simon Schaefer denke in seiner Planung aber nicht nur an lukrative Mietverträge und Arbeitsplätze. Es gehe um den Standort Berlin für Unternehmensgründer und digitale Innovationen.

Auch Berlins amtierender Bürgermeister Klaus Wowereit besichtigte am Vormittag die Räume, hinzu kommen soll eine Kantine, eine Kunstgallerie sowie ein Sportplatz im Außenbereich. Der Bau hatte sich mehrmals verzögert, weil man auf einen alten Bunker und mehrere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen war.

Quelle: Süddeutsche Zeitung / Berliner Morgenpost / Gründerszene

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