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Rückkehr des “Gelben Engels” – ADAC steckt Millionen in neue Imagekampagne

Der ADAC soll ein neues Image bekommen und möchte sich auf seinen eigentlichen Kern, den Pannenservice rückbesinnen. Für die Umsetzung fließen zusätzliche Millionenbeträge in das Werbebudget.

Quelle:flickr.com/ blue-news.org CC BY-SA 2.0 DE

Der ADAC möchte sein Image aufbessern. Quelle:flickr.com/ blue-news.org CC BY-SA 2.0 DE

Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) möchte das schlechte Image der jüngsten Betrugsfälle wieder loswerden und steckt nun Millionen in Werbekampagnen. Laut Informationen des Handelsblatts sollen ab Mitte Mai TV- und Hörfunk Spots geschaltet werden und man möchte sich auf den ursprünglichen Kern zurückbesinnen. Die Servicedienstleistungen des ADAC waren nach schwere Vorwürfen in Verruf geraten und hatten eine Kündigungswelle ausgelöst.

Nun soll eine der größten Werbeagenturen den Verein wieder aufpolieren. Im Fokus soll der eigentliche Markenkern stehen, der Pannenservice für Autofahrer. Laut Handelsblatt sollen die Ideen hierzu von der Münchner Kreativagentur Serviceplant entwickelt werden. Dazu soll sich auch einiges bei den Strukturen des Vereins ändern. So trag der KPMG-Manager Thomas Kagemeier in die Geschäftsführung ein und unterstützt Mahbod Asgari und Marion Ebentheuer – die erste Frau an der Spitze des Vereins.

Die Sanierung läuft auf Hochtouren

Nicht nur die Führungsspitze wurde ausgetauscht, auch ein Beirat wurde seit diesem Jahr eingerichtet. Dort sitzen der Unternehmer Jürgen Heraeus, Verfassungsrechtler Jürgen Papier, Politikwissenschaftler Rupert Graf Strachwitz und Transparency-Chefin Edda Müller. An einer Verbesserung der Compliance-Richtlinien arbeitet die Rechtsanwaltskanzlei Freshfield.

Eine grundlegende Änderung soll die Trennung von Vereinsaufgaben und wirtschaftlichem Agieren des Vereins werden. Dies war in der Vergangenheit immer wieder ein Kritikpunkt, da die Struktur eher einem Konzern glich, als an einem Verein. Auch Produkte und Dienstleistungen werden in Arbeitsgruppen eine andere Form bekommen und in das neue Image passen. Offiziell wollte der ADAC dem Handelsblatt aber keine Stellungnahme abgeben.

Quellen: Meedia / Handelsblatt / Spiegel Online

 

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