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Verfahren gegen Ex-Vorstände der BayernLB eingestellt

Das Verfahren wegen Untreue gegen die ehemaligen Vorstände der BayernLB wir gegen Geldauflagen eingestellt. Insgesamt zahlen vier der sechs Angeklagten, unter ihnen der Ex-Vorstandschef Michael Kemmer, 45.000 Euro. Der größte Anteil entfällt auf Kemmer mit 20.000 Euro.

Quelle:flickr.com/blu-news.org CC BY-SA 2.0 DE

Das Verfahren gegen Ex-Vorstände der BayernLB wurde gegen Geldauflage eingestellt. Quelle:flickr.com/ blu-news.org CC BY-SA 2.0 DE

Vorgeworfen wurde ihnen, die österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria im Jahr 2007 leichtfertig gekauft zu haben – damit lag der Tatbestand der Veruntreuung nahe. Bei dieser Anklage und darüber gegenüber dem Vorwurf der Bestechung durch ein Fußballsponsoring stritten die früheren Vorstände die Schuld ab. Unterstützt wurden sie durch Sitzungsprotokolle und Zeugenaussagen.

Die Vorstände um Kemmer hatten mit einem Freispruch gerechnet, die Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage kommt diesem aber gleich, so der Ex-Chef der BayernLB. Insgesamt haben alle sechs seit Januar 41 Mal vor Gericht erscheinen müssen.

Kemmer hat als einziger noch ein öffentliches Amt inne. Er ist Chef des Bundesverbandes deutscher Banken, der Lobby der Bankenbranche in Deutschland. Weitere Konsequenzen wird es für ihn nicht geben.

Quelle: Süddeutsche / Hamburger Abendblatt

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