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WhatsApp weiterhin auf Erfolgskurs

Trotz Bedenken zum Datenschutz ist der Erfolg von WhatsApp ungebrochen. Nach der Übernahme durch Facebook steigt die Nutzerzahl auf über 500 Millionen an.

Quelle:flickr.com/ Álvaro Ibáñez CC BY-SA 2.0 DE

WhatsApp zieht Millionen Nutzer weltweit an. Quelle:flickr.com/ Álvaro Ibáñez CC BY-SA 2.0 DE

Nachdem Facebook den Instant-Messaging Dienst WhatsApp kaufte, bleibt dessen erfolg ungebrochen. Millionen neue Nutzer in 2014, die meisten aus Ländern wie Brasilien, Mexiko, Indien und Russland, verhelfen WhatsApp die 500 Millionen Marke zu knacken. Nach offiziellen Angaben sollen derzeit täglich über 700 Millionen Fotos und 100 Millionen Videos versendet werden.

Facebook zahlte für den Kurznachrichtendienst rund 19 Milliarden Dollar, Teile in Bar und in Aktienpaketen. Es war der bisher größte Zukauf des Konzerns, und gemessen an den 50 Mitarbeitern und dem bisher schmalen Budget war das ein stolzer Preis.

Die Übernahme rief nicht nur Unterstützer auf den Plan. Denn durch Facebook als Inhaber verstärkten sich Bedenken zum Datenschutz und lässt Nutzer nach Alternativen Ausschau halten. Im iTunes-Store von Apple stehen Alternativen zum Kurznachrichtendienst, wie zum Beispiel Threema oder Kik Messenger, ganz oben bei den Verkaufscharts.

Konkurrenz aus dem Ausland

Konkurrenz bekommt WhatsApp aber nicht nur von westlichen Unternehmen. Auch Dienste aus Asien drängen auf die Märkte, teils allerdings nur begrenzt auf das eigene Land. So stellt sich in China, Südkorea und Japan ein regelrechter Boom für Chat-Dienste ein. Dort wird nicht nur auf das Versenden von Nachrichten gesetzt, sondern auch auf Werbung und der Vermittlung von Zusatzangeboten wie Taxifahrten oder dem Verkauf von Produkten.

Der Einfluss dieser Dienste bleibt bisher zu sehr auf die Heimatländer beschränkt, um mit den internationalen Riesen in Konkurrenz zu treten. Aber auch strenge Auflagen an die Zensur von Nachrichten, wie zum Beispiel in China, halten die Konkurrenz fern und schaffen einen ganz eigenen Binnenmarkt. So sind Line aus Japan und WeChat aus China über die Landesgrenzen hinaus kaum bekannt.

Quellen: Tagesspiegel / Süddeutsche / Spiegel Online

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