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Zur Eröffnung der ILA geht der Subventionsstreit weiter

Die anstehende Eröffnung der ILA hatte den Streit zwischen Airbus und Boeing erneut befeuert. Auf der größten deutschen Flugzeugmesse präsentieren sich in diesem Jahr vor allem Airlines aus dem Golf.

Quelle:flickr.com/ Mark Harkin CC BY-SA 2.0 DE

Der A350 wird in diesem Jahr auf der ILA präsentiert. Quelle:flickr.com/ Mark Harkin CC BY-SA 2.0 DE

Zur Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) präsentieren sich auf dem ExpoCenter des Flughafen Berlin Schönefeld über tausend Aussteller aus der ganzen Welt. Mit über 200.000 erwarteten Besuchern ist es die neben der Pariser Aerosalon und der Farnborough Air Show eine der größten und wichtigsten Messen ihrer Art. Um so mehr überrascht dass der Gigant A380 und die lange erwartete A350 von Fluggesellschaften vom Golf aufgefahren werden.

Ehrengäste wie die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und verschiedene Minister aus Großbritannien, Frankreich und Spanien werden von Reportern vor den Emblemen der Golf-Airlines fotografiert. Der Airbus-Vertriebschef John Leahy sagte, es werde in den nächsten 20 Jahren eine „dramatische Verschiebung weg von Westeuropa hin zu China, Asien und Lateinamerika geben.” Die Flugzeugbauer folgem diesen Trend und umwerben Airlines wie Quatar Airways aus Katar und Emirates aus Dubai.

Die weltweit steigenden Passagierzahlen sorgen für volle Auftragsbücher trotz hoher Spritpreise und steigenden Kosten. Bei Airbus, dem europäischen Konkurrenten von Boeing, soll der neue A350 zusammen mit dem A320 sich über das nächste Jahrzehnt behaupten. Der Chef des Flugzeugbauers Fabrice Brégier hob auf der ILA hervor, dass sein Unternehmen die gesteckten Ziele übererfüllt hat. Rund ein Drittel des Projektes A350 wird in Deutschland gefertigt und schaffte damit in den letzten Jahren mehr als 4000 Arbeitsplätze.

Der Streit über Subventionen überschatte die ILA

Seit fast einem Jahrzehnt liegen Airbus und Boeing im Streit und werfen sich gegenseitig vor, illegal staatliche Subventionen zu erhalten. Brégier warf dem US-Konkurrenten vor, Steuersubventionen in Milliardenhöhe vom Staat Washington erhalten zu haben. Airbus soll dagegen illegale Beihilfen zur Entwicklung seiner Flugzeuge von europäischen Ländern mit Produktionsstandorten zu erhalten. Im Vorfeld zur ILA wurde dieser Streit erneut befeuert.

Quellen: Die Welt / Handelsblatt / n-tv

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