Freiwillige testen: Ist eine genetisch veränderte Banane die Lösung?

Quelle:flickr.com/Justus Blümer CC BY-SA 2.0 DE
Ist eine genetisch veränderte Banane die Lösung? Quelle:flickr.com/ Justus Blümer CC BY-SA 2.0 DE

In einem sechswöchigen Test sollen Freiwillige die genetisch verbesserte Banane für die Anwendung in Afrika testen. Über 700.000 Kinder sterben an chronischem Vitamin A und Eisen-Mangel. Nun könnte das Projekt der Bill & Melinda Gates Stiftung und der Universität Queensland helfen.

Quelle:flickr.com/Justus Blümer  CC BY-SA 2.0 DE
Ist eine genetisch veränderte Banane die Lösung? Quelle:flickr.com/ Justus Blümer CC BY-SA 2.0 DE

Für über sechs Wochen sollen Freiwillige in den USA Bananen essen, die genmanipuliert wurden um mehr Vitamin A zu enthalten. Als Wichtigste Vorstufe zu diesem Vitamin enthält die Banane vor allem mehr Beta- und Alpha-Carotine als die normale afrikanische Banane. Gezüchtet wurde sie von der Universität Queensland in Australien mit der Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat mit technischen Innovationen Leiden auf der Welt zu verringern.

Der Australischen Universität zufolge, sterben jährlich über 700.000 Kinder an einem Mangel an Provitamin A und Eisen, über 300.000 erblinden aufgrund der folgenden Mangelerscheinungen. Um die Auswirkungen zu testen meldeten sich US-Amerikaner freiwillig und legen innerhalb der Tests alle Ressentiments gegenüber Gen-Food beiseite. Der Test selbst würde „demnächst“ starten, die Umsetzung des eigentlichen Projekts soll 2020 folgen.

Würde die als Grundnahrungsmittel weit verbreitete ugandische Banane durch die aufgewerteten ersetzt, könne auch für die armen Bevölkerungsschichten für eine vollwertige Ernährung gesorgt werden. Ein Anbau der dort heimischen Bananen wäre ohne größere Umstände möglich, und könne auch in Ruanda, Kenia, Tansania und Teilen des Kongo eingesetzt werden.

Quellen: Die Welt / NewsAT /

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